Schwarzleguane

(Ctenosaura)

Diese Gattung ist in Mexiko und Mittelamerika verbreitet. Sie lebt in trockenem Gelände mit Graswuchs und Baumbeständen. Man findet sie in Felsspalten und manchmal auch auf Bäumen. Die Nahrung besteht aus Pflanzen, Obst, Wirbeltieren und Insekten. Sie braucht starke Sonnenbestrahlung. Der Schwanz wird peitschenartig betätigt und kann mit seinen Stachelschuppen mit unter sogar blutige Wunden schlagen. Er ist ein guter Schutz. Als Jungtiere sind die Tiere lebhaft grün gefärbt; die Farbe, die ihnen ihren Namen gibt, bekommen sie erst als Alttiere.

Glattkopfleguane

(Leiocephalus)

Die Arten dieser Gattung leben auf den trockenen Flächen außerhalb der Regenwälder. Es sind vorwiegend Bodenbewohner. Es sind schnelle Tiere, die eine kräftige Sonnenbestrahlung benötigen. Der Schwanz bricht bei dieser Art leicht ab. Ihre Schuppen liegen wie Dachziegel übereinander. Von Südkanada bis Panama kommen sie in den unterschiedlichsten Gebieten vor. Hier leben sie in Wäldern mit meist trockenem Charakter genauso wie im Grasland, im Buschgebiet, in Wüstenregionen und sogar im Gebirge bis viertausend Meter hoch. Es sind vorwiegend Bodenbewohner, die keine auffälligen Kehlwammen oder Kämme tragen. Jede Schuppe hat einen Kiel und läuft spitz aus, deshalb fühlen sie sich beim Anfassen stachelig an. Sie sind recht sonnenhungrige Wesen.

Fidschi-Leguan

(Brachylophus)

Die zwei Arten dieser Gattung leben auf Tonga und Fidschi. Wobei die Art B. vittensis nur auf der Insel Yaduataba und den westlich gelegenen Yasava-Inseln Fidschis bekannt ist. Dieser Art wurde erst 1979 von J. Gibbons entdeckt. Die Männchen haben im Gegensatz zu B. fasciatus-Männchen einen ausgeprägten Rückenkamm und eine andere Bänderung. Mit einer Größe von 1 m und einem ausgeprägten Kehlsack unterscheiden sie sich von B. fasciatus erheblich.
Beide Arten sind in ihrem Bestand bedroht.
Dieses hängt vor allen Dingen mit der Biotopzerstörung und den eingeschleppten Katzen, Ratten und Mungos zusammen. Die Haltung und Zucht machen jedoch keine großen Schwierigkeiten mehr und so werden heute bereits in einigen Zoos Fidschi-Leguane regelmäßig nachgezogen.

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